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Erste Hilfe für den Lindenbaum

28.06.2020

Die Blätter der alten Eschersheimer Dorflinde sind am Vertrocknen und der Baum hat bereits große Mengen an Laub verloren. Es drohte die Gefahr, dass bis zum Ende der Sommerferien der Lindenbaum ganz ohne Blätter dastehen würde. Die Schüler*innen der Ludwig-Richer-Schule begannen, den Baum per Giesskanne und Menschenkette zu giessen. Aber das reichte nicht aus. Am 23. Juni veröffentlichte die Schulleitung der Ludwig-Richer-Schule einen Aufruf "Rettet den Lindenbaum". Tortuga Eschersheim verbreitete den Aufruf weiter und schritt dann zur Tat.

Als Erste-Hilfe-Maßnahme wurde am Do., 25. Juni morgens mit dem Equipment des Gemeinschaftsgartens ein Wasserschlauch von einem Wasserhydranten entlang der Eschersheimer Landstraße zum Lindenbaum verlegt. Schülerinnen und Schüler der Ludwig-Richter-Schule bewässerten mehrere Stunden lang den Lindenbaum, damit das Wasser auch die tiefen Schichten der Erdreichs erreicht. Durch den Tortuga-Schlauch erhielt der Lindenbaum am Donnerstag als "erste Hilfe" etwa 5 Kubikmeter Wasser.

Am Fr., 26. Juni wurde die Aktion wiederholt. Tortuga wurde angefragt, ob die Bewässerung notfalls auch am Wochenende fortgesetzt werden kann. Doch dann rückte das Grünflächenamt mit einem Feuerwehrschlauch und Personal an. Es stellte sich heraus, dass das unterirdische Bewässerungssystem, mit der der Lindenbaum künstlich bewässert wird, verstopft war. Das Problem wurde gelöst und nun sollte der Lindenbaum wieder ausreichend Wasser zur Verfügung haben. Mit etwa zwanzig Kubikmeter Wasser wurden im Laufe des Freitags per Feuerwehrschlauch das Erdreich bewässert. Außerdem kam ein Team vom HR für eine kleine Reportage.

Von vielen Seiten (Schulleitung, Grünflächenamt, Nachbarschaft) gab es anschließend viele Dank und Lob für den Einsatz der Schulkinder der Ludwig-Richter-Schule und für die "Erste-Hilfe-Aktion" von Tortuga.

Dass Phänonem, das manche Bäume in Großstädten schon im Sommer ihr Laub verlieren, tritt schon seit vielen Jahren auf. Es gibt verschiedene Gründe dafür. Neben Bodenversiegelung und Schadstoffbelastung fordert auch der Klimawandel seinen Tribut.

https://www.welt.de/wissenschaft/article145792812/Warum-die-Stadtbaeume-schon-ihre-Blaetter-abwerfen.html


Es geht aufwärts

15.06.2020

Hopfen haushoch

Das sprichwörtliche Ende der Fahnenstange ist erreicht! Der Hopfen, der an der Fassade des Stromhäuschens wächst, hat die obere Querstrebe in etwa 3,50 m Höhe innerhalb von zwei Monaten erklommen. Das entspricht einer Wuchsgeschwindigkeit von etwa 6 cm pro Tag. 👍


Artischock’n Roll

Von ursprünglich zwei Artischocken im Gemeinschaftsgarten hat eine den Winter nicht überstanden. Die andere schießt seit dem Frühjahr aus dem Beet wie eine Rakete. Aus diesem Grund und in Anlehnung an den Namen der berühmten Klimaaktivistin und Kapitänin der „Sea-Watch“ trägt die Artischocke nun den Namen „Carola“. 😊


Kontaktbeschränkungen

Die Beete werden in diesem Jahr über Beete-Patenschaften gepflegt. Die Treffen der Garten-Crew finden seit Ende Mai wieder wöchentlich und nicht mehr per Video-Konferenz, sondern live und im Garten statt. Workshops und andere größere Veranstaltungen können derzeit aber noch nicht wieder stattfinden.


Jour Fixe am Montag, 25. Mai

24.05.2020

Wir treffen uns um 19.30 Uhr zum ersten Jour Fixe im Gemeinschaftgarten in diesem Frühjahr. Es besteht im Garten keine Maskenpflicht, allerdings muss die Abstandsregel eingehalten und die Anwesenheitsliste ausgefüllt werden.


Netzstreik fürs Klima

23.04.2020

An der Trockenheit der letzten Wochen spüren wir: Die Erderhitzung macht trotz Corona keine Pause. In Deutschland droht das dritte Dürrejahr in Folge. "Fridays for Future“ ruft daher am Freitag, 24. April, erneut zum Klimastreik auf – diesmal nicht auf der Straße, sondern im Internet.

Zum Mitmachen einfach nur am 24. April ab 12 Uhr in den Livestream zur Demo einwählen.



Auf die Beete - fertig - los!

06.04.2020

Wir haben Sonne, wir haben Erde, wir haben Wasser, wir haben Saatgut und einen Beeteplan! 😀 Das Herz von Tortuga versammelt sich trotz schönen Wetters derzeit in der Online-Welt.

Solawi sicherer als Supermarkt-Einkauf!

19.03.2020


In dieser Woche gab es die übliche Lieferung Gemüse vom Birkenhof für die Mitglieder der "Solidarischen Landwirtschaft". Doch die Frage war: Wie in Corona-Zeiten das Risiko einer Virenausbreitung bei der Solawi minimieren? Die Lösung: ein Open Air-Solawi-Abholstand!

Die Vorteile:
50% weniger Kontakte zwischen Waren und Händen oder Oberflächen!
Warenweg im Supermarkt: 1.) Ware wird in Regal geräumt –> 2.) Kundin/Kunde nimmt Ware aus Regal –> 3.) Ware liegt im Einkaufswagen –> 4.) Ware liegt auf Kassenband –> 5.) Kassierer*in scannt Ware ein –> 6.) Kund*in packt Ware in Tüte. Warenweg bei der Solawi: 1.) Ware in Gemüsekiste –> 2.) Helfer*in wiegt Ware –> 3.) Helfer*in legt Ware in Tüte
Viel Platz und größerer Abstand als an den meisten Supermarktkassen
Kein Geld, kein Wechselgeld, keine Terminaltastatur –> damit null Übertragungsmöglichkeit
Frischluft
anstatt Ladenluft, dazu jede Menge UV-Einstrahlung
Keine Verpackung
–> keine glatten Oberflächen

Das hat nicht nur das Übertragungsrisiko minimiert, sondern bei dem tollen Wetter auch noch riesen Spaß gemacht!


Just in time!

14.03.2020

Was ein Glück! Einen Tag später hätte die Veranstaltung "Eschersheim for Future" abgeblasen werden müssen. An diesem Donnerstag wurde jedoch erst damit begonnen, Großveranstaltungen abzusagen. Und so konnte es noch ein schöner und (halbwegs) unbeschwerter Abend werden, der für Aufmunterung, Abwechslung im Kleiderschrank, wunderbaren Gaumen- und Hörgenuss sowie für eine spannende Begegnung mit einer sehr bürgernahen Landtagsabgeordneten sorgte.


Die Frankfurter Rundschau berichtet über die Veranstaltung:
https://www.fr.de/frankfurt/eschersheim-zutaten-bestimmen-rezept-13598270.html


Das Frankfurter Wochenblatt kündigte die Veranstaltung auf der Titelseite an:
https://www.frankfurter-wochenblatt.de/frankfurt/frankfurter-wochenblatt-nord/frankfurt-eschersheim-offener-abend-ueber-ernaehrung-nachhaltigkeit-zukunft-13592473.html




"Eschersheim for future" · 12. März · 19.00 Uhr · Gemeindesaal Andreasgemeinde

18.02.2020

Es gibt etwas zu feiern …: Zwei Jahre Gemeinschaftsgarten Tortuga und fünf Jahre "Solidarische Landwirtschaft" in Eschersheim! Donnerstag, 12. März, 19.00 – 21.00 Uhr, im Saal der Andreasgemeinde (Kirchhainer Str. 2) Mit Kleidertauschparty im Foyer!



Donnerstag, 12. März, ab 19.00 Uhr im Saal der Andreasgemeinde, Kirchhainer Str. 2.
Alle sind herzlich eingeladen zu Speis & Trank, buntem Programm, Kleidertauschparty und Gastvortrag "Agrar for Future"!

Zum anschauen, informieren, kennenlernen und mitfeiern! (Eintritt frei)


Impulsvortrag "Agrar for Future" (mit Fragerunde)

Martina Feldmayer (Landtagsabgeordnete B‘90/DIE GRÜNEN, Sprecherin für Umwelt- und Klimaschutz)

Kleidertauschparty

im Foyer (Zum Tauschen mindestens 1, höchstens 10 Kleidungsstücke mitbringen. Bitte nur saubere, gut erhaltene Kleidung! Kleider, Röcke, Hosen, Jacken, Mäntel, Hemden, Blusen, Shirts, Hüte, Mützen,Schuhe, Accessoires …Keine Kinderkleidung, keine Bettwäsche, keine Unterwäsche, keine Strümpfe

siehe Tortuga/Kleidertausch


Was feiern wir?

Nach langer Planungs- und Vorbereitungszeit kam im März 2015 die erste Gemüselieferung aus solidarischer Landwirtschaft vom Birkenhof in Darmstadt-Egelsbach in Eschersheim an: nachhaltig produziert, verpackungsfrei, in Bio-Qualität, direkt vom Erzeuger. Solidarische Landwirtschaft (Solawi) bietet ein alternatives Konzept zum konventionellen Lebensmittelhandel und löst viele damit verbundenen Probleme. Inzwischen gibt es jede Menge weiterer Solawi-Initiativen in Frankfurt – alleine in Eschersheim gibt es drei Solawi-Verteilstationen.

Eine Solawi-Verteilstation gibt es seit Januar 2020 auch auf dem Gelände des Gemeinschaftsgartens "Tortuga Eschersheim". Die Initiative für den Gemeinschaftsgarten begann im März 2018 mit einer Informationsveranstaltung im Saal der Andeasgemeinde. Das Urban-Gardening-Projekt wurde zwei Jahre lang von der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Inzwischen wurde ein Verein gegründet, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehen nun mit Vorfreude der dritten Gartensaison entgegen.



Solawi-Abholstation auf Tortuga eröffnet!

09.01.2020

Solidarische Landwirtschaft (kurz: "Solawi") ist eine Art Lebensmittelkooperative. EIne Gruppe von Haushalten kooperiert direkt mit einem Bauernhof aus der Region. Auf Tortuga wurde jetzt zum Jahresbeginn 20200eine neue Abholstation für Teilnehmer*innen der Solidarische Landwirtschaft eröffnet. Rund 35 Haushalte können ab sofort an dieser Abholstation Bio-Eier und Bio-Gemüse vom Birkenhof in Darmstadt-Egelsbach abholen. In Eschersheim existieren inzwischen mehrere solcher Solawi-Abholstationen, die mit unterschiedlichen Bauernhöfen aus der Region direkt kooperieren. Die Dauer der Mitgliedschaft bei einer Solawi-Gruppe beträgt üblicherweise mindestens ein Jahr.

Im Unterschied zu Produkten aus konventioneller Landwirtschaft gibt es …
• … keinen Verpackungsmüll
• … sehr kurze Transportwege
• … ausschließlich nachhaltige Anbaumethoden
Weitere Infos