Wasserturm soll verkauft werden


Petition von Tortuga Eschersheim
Seit langer Zeit besteht in Eschersheim ein großer Bedarf nach einem Ort, an dem sich Menschen aus dem Stadtteil treffen können. Für Vereins- und Kulturveranstaltungen, Familienfeiern, Nachbarschaftstreffen. Gleichzeitig gibt es in Eschersheim einen Ort, der dafür wie geschaffen wäre: der Eschersheimer Wasserturm mitsamt den dazugehörigen umliegenden Schuppen und Pavillons.

Tortuga Eschersheim schlägt in einer Petition vor, dem Turm wieder einen Nutzen und eine sinnvolle Aufgabe für das Gemeinwohl zurückgeben. Zum Beispiel mit einem dringend benötigten Bürgertreff, mit öffentlichen Kulturveranstaltungen, mit einem zukunftstauglichen Klimaprojekt, mit einem kleinen Wochenmarkt oder Ähnlichem. Die Petition kann noch immer unterzeichnet werden: Hier mitmachen: zur Petition "Ein Bürgertreff für Eschersheim"

Stellungnahme des Magistrats vom 12.09.2025, ST 1530
"(…) Der Wasserturm soll im Rahmen der Errichtung von zweigeschossigen Ergänzungsbauten im direkten Umfeld für eine Seniorentagesresidenz denkmalgerecht saniert werden."

Stellungnahme des Magistrats vom 05.01.2026:
"Zur allgemeinen planungsrechtlichen Einordnung des Vorhabens können Stadtplanungsamt und Bauaufsicht mitteilen, dass sich das Vorhaben im Bereich des rechtskräftigen Bebauungsplans (…) befindet. Der Bebauungsplan setzt im Bereich des vorgesehenen Realisierungsstandorts rund um den Wasserturm eine öffentliche Grünfläche fest, welche von reinen Wohngebieten umgeben ist. Die Genehmigung des gegenständlichen Vorhabens würde dementsprechend eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans voraussetzen. Weder bei der Bauaufsicht noch beim Stadtplanungsamt haben bisher Bauberatungen stattgefunden. Eine Beteiligung beider Ämter sowie eine weitere Einbindung der Denkmalbehörden in den weiteren Planungsprozess ist erforderlich."

Zum Artikel "Eschersheimer Wasserturm soll verkauft werden" in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (19.4.2026)

Zum Artikel "Frankfurter Denkmal soll verkauft werden" im JOURNAL Frankfurt (20.4.2026)