Fassaden-Begrünung

 

Zwanzig Quadratmeter "vertikale Grünfläche"



Für die Begrünung der Fassade des "Stromhäuschens" wurde im November 2019 ein etwa 3,5 x 6 m großes Rankspalier vor der Wand aufgestellt und verankert. Der Stahlrahmen wurde in Einzelteilen angeliefert und vor Ort montiert. In dem Rahmen sind rund 100 Meter Stahlseil als Rankhilfen aufgezogen und gespannt. Entlang der Stahlseile können Kletterpflanzen in die Höhe ranken. Im April 2020 wurden in mehreren Hochbeeten zu Füßen des Spaliers Hopfen und Waldreben angepflanzt. Der Hopfen hatte die obere Querstrebe des Rankspaliers (in etwa 3,50 m Höhe) bereits innerhalb von zwei Monaten erreicht. Aufgrund der starken Verschattung wachsen die Waldreben daneben deutlich schlechter. Mit der Zeit wird sich zeigen, was an dieser Stelle gut wachsen kann und was nicht. Viele Schattenpflanzen sind giftig und deswegen an dieser Stelle ungeeignet.

Fassadenbegrünungen sind eine wichtige Maßnahme zur Klimawandelanpassung. Sie tragen dazu bei, die Feinstaubbelastung in der Luft zu vermindern, sind ein Nahrungsangebot für Insekten, speichern das Treibhausgas CO₂ und bieten etliche weitere Vorteile für Umwelt und Mikroklima.

Die Fassadenbegrünung dient auch dazu, um das städtische Förderprogramm „Frankfurt frischt auf“ (50% Klimabonus für Dach- und Fassadenbegrünungen) im Stadtteil bekannter zu machen.

Weitere Informationen zum Förderprogramm "Frankfurt frischt auf"