Dieses Projekt wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert.Klimaschutz-Projekt "Begegnungsstätte und Gemeinschaftsgarten in Frankfurt/Main-Eschersheim"

 

"Tortuga Eschersheim" wurde gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Ziel der Förderung war es, Klimaschutzprojekte auf Nachbarschaftsebene durchzuführen und die Lebensqualität im Quartier durch stärkeren Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu erhöhen.

Das Vorhaben trug den Titel: "Begegnungsstätte und Gemeinschaftsgarten in Frankfurt/Main-Eschersheim". Das Förderkennzeichen lautete 03KKW0178. Die Förderung beschränkte sich auf den Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2019.


Nachbarschaft und Klimaschutz


Jedes Jahr werden durch uns Menschen viele Milliarden Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO₂) und andere so genannte Treibhausgase zusätzlich in die Atmosphäre freigesetzt. Die Folgen sind seit Jahrzehnten bekannt: ein rasch fortschreitender, weltweiter Klimawandel. Lange Zeit wurden die Fakten ignoriert und geleugnet. Nun müssen sofort und dringend Maßnahmen getroffen werden, um den Schaden – so weit es geht – noch in Grenzen zu halten.

Jede/r einzelne von uns ist gefragt, aber auch die Gesellschaft als Ganzes ist gefragt. Wissenschaftler kritisieren die von der nationalen und internationalen Politik bisher ergriffenen Klimaschutz-Maßnahmen als völlig unzureichend. Immer mehr Menschen fordern nachdrücklich angemessene Sofortmaßnahmen gegen die drohende Klimakrise.

Neben dem privaten und dem politischen Engagement gibt es auch die Möglichkeit, in Bürgerinitiativen und Gemeinschaftsprojekten den Klimaschutz vor Ort konkret voranzubringen. Zum Beispiel mit Bürgerkraftwerken oder mit der Errichtung eines Gemeinschaftsgartens für die Nachbarschaft.

Im Gemeinschaftsgarten werden auf verschiedene Weise CO₂-Emissionen vermieden.
Beispielsweise durch …

• Produktion von regionalen und saisonalen Nahrungsmitteln (ohne Verpackung, ohne Transportwege, ohne Lagerung und Kühlung)
• Wiederverwertung von Einweg-Holzpaletten (Kaskadennutzung)
• Textilien tauschen statt neu kaufen (Kleidertauschparties)
• Gegenstände teilen statt besitzen (Projektwerkstatt, Garten-Kombüse)
• Energie sparen (gemeinsam kochen, Solarlampen)
• Transporte ohne Nutzung fossiler Energie (mit Ökostrom angetriebener elektrischer Lastenrad-Anhänger)
• Mikroklima-Verbesserung (rund 20 qm vertikale Begrünung)
• Umweltbildung (Workshops, Führungen, Website, Veranstaltungen)
• Unterstützung ökologischer Landwirtschaft und regionaler Wertschöpfung (Verteilstation für Produkte aus Solidarischer Landwirtschaft)

Das Beispiel "Tortuga Eschersheim" zeigt, was eine Nachbarschaft dazu beitragen kann, um das nachbarschaftliche und das globale Klima positiv zu beeinflussen. Der Gemeinschaftsgarten ist ein Treffpunkt, ein Lernort, ein Experimentierraum, ein Betätigungsfeld, ein Platz der Naturerfahrung, eine Haltestelle in der Hektik des Alltags. Dafür muss nicht immer alles Sinn machen – oft reicht es schon, wenn es Spaß macht! 😀

Wie kann ich mein Alltagsleben in Frankfurt nachhaltiger gestalten?


"Tortuga Eschersheim" wurde ins Leben gerufen durch Transition Town Frankfurt e.V.

www.transition-town-frankfurt.de


Ansprechpartner:  Kuwe Fritz   kuwe@transition-town-frankfurt.de

Webseite:  https://www.klimaschutz.de/nachbarschaftsprojekte